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Für jeden Anlass der richtige Anzug

Was macht einen Anzug zum Businessanzug?
Nichts geht über einen gut sitzenden Anzug im Geschäftsalltag, im Büro. Doch was unterscheidet nun einen normalen Anzug vom Businessanzug?
Folgende Eigenschaften finden wir wichtig:
- In erster Linie sollte ein Anzug für den beruflichen Alltag nie modisch zu aufdringlich sein. Dies ist natürlich von der Branche abhängig. Es empfehlen sich für den Businessanzug eher gedeckte Farben: d.h. dunkle Blautöne oder Anthrazit. Ein schwarzer Anzug im Business könnte im Büro schnell zu ‚festlich‘ wirken. Im Sommer können die Farben heller sein. Hier sind neben dem klassischen Hellgrau auch mal mutigere Farbtöne, wie z.B. ein kräftiges Mittelblau erlaubt.
- Das Material eines Businessanzugs sollte hochwertig genug sein, um Einiges wegzustecken. Wichtig ist und bleibt die erste goldene Anzugregel: Gönnen Sie Ihrem Anzug Ruhepausen, damit er sich wieder gut ‚in Form‘ hängen kann. Wenn Sie Ihren Anzug wirklich sehr beanspruchen, scheuen Sie es nicht, beim Businessanzug zu einem Mischgewebe zu greifen.
- Beim Schnitt achten Sie auf einen klassischen Schnitt. Auch hier kann je nach Branche oder Ihrer Persönlichkeit natürlich auch ein etwas modernerer Schnitt möglich sein. Für den Business-Anzug gilt aber, dass Sie eigentlich überall und in jeder Situation perfekt auftreten sollten. Übrigens: Je weniger Sie bei Ihrer Geschäfts-Garderobe modische Ausflüge veranstalten, umso länger werden Sie die hochwertigen Kleidung auch tragen können.
Ein paar No-Gos für Businessanzüge
Manchmal ist es ja einfacher, die sogenannten No-Gos aufzuzeigen. Daher hier ein paar Highlights von dem, was bei Businessanzügen nur wirklich nicht passieren sollte:
- Zu kurzes oder zu enges Sakko: Moderne Konfektionsware ist aktuell oft sehr modisch geschnitten. Das sind relative enge und auch sehr kurze Sakkos. Diese Mode passt nicht zu jedem Mann, jedem Alter und auch nicht zu jeder Figur. Wir empfehlen, die Mode sehr sportlich geschnittener Anzüge mit kurzen Sakkos einfach nicht mitzumachen, wenn Sie sich nicht wirklich wohl damit fühlen. Übrigens: Man kann diesen Fehltritt zwischen Mode und dem ‚was gut aussieht‘ sehr schön bei einigen Fussballtrainern oder Sportreportern sehen – es sieht eben nicht immer gut aus, was modern ist.
- In Falten gelegter Anzug: Manche Meetings dauern etwas länger. Bei solchen unangenehm langen Geschäftstreffen sollten Sie darauf achten, wie Sie mit Ihrem Anzug sitzen. 1. Ziehen Sie die Hose beim Hinsetzen leicht nach oben. Dies schont in erster Linie die Nähte. 2. Achten Sie darauf, dass Sie das Jacket öffnen und nicht auf dem Anzug sitzen, so dass Sie ihn in Falten legen. Am besten, Sie legen das Sakko während wirklich langer Meeting ab – am besten auf einen Bügel gehängt. Zur Not hilft auch die Stuhllehne. Im Business gilt immer noch die Regel: Wenn der Vorgesetzte das Sakko auszieht, dann können die unteren Ebenen nachziehen.
- Falsch kombiniert: Bei Anzügen ist die Breite des Revers ein wichtiges Kriterium. Wir würden beim Businessanzug grundsätzlich für eine klassische Breite plädieren. Ein schmales Revers können Sie wählen, wenn es gut zu Ihrer Statur und Erscheinung passt. Die Falsche Kombination kommt, wenn Sie das schmale Revers mit sehr breiten Krawatten oder einem sehr ausladenden Hemdkragen kombinieren. Eine weitere ungern gesehene Fehlkombination sind ‚lustige‘, bunte Strümpfe. Wenn Sie lustig und bunt sind, tragen Sie ruhig mal mutige bunte oder Motivstrümpfe… aber achten Sie darauf, dass Sie dann nicht auch noch gleichzeitig mit einer auffällig gemusterten Krawatte ins Büro kommen.
